Den Traum fahren
Das Vermächtnis des Ferraris
Sie wissen bereits, daß er unglaublich schön ist. Sie wissen um das italienische Erbe, durchdrungen von Legenden und Überlieferungen. Sie kennen die weltweiten Erfolge im Profirennsport. Haben Sie jemals in einem Ferrari gesessen, dann wissen Sie, daß er Sie vom ersten Moment an gefangen nimmt. Wenn er mit dem Wind wetteifert, treibt es Ihnen wohlige Schauer den Rücken hinauf, die unbeschreiblich sind. Aber das Vermächtnis von Ferrari geht über Hormonspiegel und Pferdestärken hinaus. Wie jede große Kunst und großartige Leistung fing alles mit einem Mann an, der eine Vision in seinem Herzen trug, der nie an sich oder seinem Traum zweifelte.
Konkurs des Familienunternehmens, einer kleinen Metallwerkstatt. Dies führte dazu, daß Enzo in die noch junge Automobilindustrie wechselte. Hier gestaltet er alte Lastwagenkarosserien in Kleinwagen um. Von diesem Moment an fing seine Karriere als Autobauer richtig an, zunächst bei Alfa Romeo, wo seine aufkeimende Liebe zum Rennsport ihn mit dem Grafen Enrico und der Gräfin Paolina Barraca von Italien zusammenbrachte. Deren Sohn, Francesco Bracca, war bereits ein Nationalheld, ein Fahrer, der als „Ass der Asse“ bekannt war und der während des Weltkrieges gefallen war. Das Emblem von Francescos Kampfgeschwader, das den Rumpf des Flugzeugs, in dem er starb, geschmückt hatte, war ein tänzelndes Pferd auf gelben Hintergrund. Die Graf und die Gräfin waren von Enzo und seinen Fähigkeiten als Rennfahrer so eingenommen, daß sie ihm das Dienstgradabzeichen ihres Sohnes übergaben, das dem jungen Fahrer als Logo seiner neuen Firma mehr als 20 Jahre später dienen sollte.
Enzo blieb für viele Jahre bei Alfa Romeo, bestritt für sie Rennen und baute das jeweilige Rennauto. Im Jahr 1929 formierte er ein Team unter dem Namen „Scuderia Ferrari, was wörtlich so viel wie „der Stall von Ferrari“ heißt. Über die Jahre wurde diese Bezeichnung weiter gefaßt als „Team Ferrari.” Und was für ein Team das war: In 22 Rennen am Start mit acht Siegen, bevor die nächste Wendung des Schicksals im Leben von Enzo Ferrari ihn unsterblich werden ließ.
Im Jahr 1940 verließ Enzo Alfa Romeo, um seine erste Firma zu gründen, die seinen Namen tragen sollte, „Auto-Avio Construzioni Ferrari“, aber seine Werkstatt wurde 1944 durch Bomben der Alliierten stark beschädigt. Einmal mehr blieb ihm nur ein Traum. Nach dem Krieg baute er 1946 seinen ersten Ferrari-Rennwagen, das „125 Sport-Modell, gründete eine Produktionsfirma und vermarktete sie. Die Firma, die Marke und die Legende waren geboren, und seitdem haben Rennwagen mit dem Logo über 5.000 Rennen weltweit gewonnen, darunter 14 Siege in Le Man’s, Frankreich, dem Gipfel des Autorennsports.
Enzo Ferrari leitete die Firma bis zu seiner Pensionierung 1971. Er durchlebte Rückschläge, Übernahmeversuche, bis zur sich abzeichnenden Partnerschaft mit Fiat 1969, die im Aufkauf von 50 Prozent der Firmenanteile gipfelte. Enzo Ferrari schwebt immer noch über allem, und sein Name hat als Symbol herausragender Ingenieurskunst und Innovation gepaart mit noch nie dagewesenem Stil und Klasse überlebt. Er erhielt während und nach seinem beruflichen Werdegang mehrere Ehrentitel und angesehene Auszeichnungen, u.a. einen Ehrendoktortitel 1988, nur Monate vor seinem Tod mit 90 Jahren.
Der Geist von Enzo Ferrari lebt bis heute weiter in den Autos, die seinen Namen und das Logo tragen, die ihn von Anfang an begleitet haben. Wir von Dalgleish Lenard möchten Sie einladen mit dem Geist von Enzo Ferrari zu kommunizieren, wenn Sie uns besuchen, oder selbst einzutauchen in die Schönheit der Autos, die wir Ihnen stolz auf unserer Website präsentiert können
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